- 06.08.2018
Trainingslager des TTC Wolmirstedt

Tischtennis und Wasserschlachten

Einen besonderen Ferienausklang erlebten tischtennisbegeisterte Mädchen und Jungen in der Sporthalle der Leibniz- Schule. Der Wolmirstedter Tischtennisclub (TTC) hatte zu einem Trainingslager eingeladen. Dicht umringt sind die blauen Tische in der Sporthalle der Leibniz- Schule. In rasender Geschwindigkeit fliegen weiße Bälle hin und her. Die Jungs und Mädchen, die sich dem Tischtennissport verschrieben haben, wetteifern in Turnieren um den Sieg. Doch im Trainingslager des geht es auch um mehr. „Es geht um Spaß und darum, dass sich die Spieler mehrerer Vereine besser kennenlernen. Wir wollen das Gefüge der Tischtennisfamilie festigen.“ Das sagt Mario Breier, der hauptverantwortliche Vereinstrainer beim TTC.
Ins Trainingslager sind 15 Mädchen und Jungen gekommen, gut die Hälfte spielt im Wolmirstedter Verein, die andere Hälfte in benachbarten Vereinen. „Es macht einfach Spaß, mit den anderen zusammen zu sein“, sagt Sara Langer (13), „das Training ist toll und dient gleichzeitig der Saisonvorbereitung.“ Nach der langen Hallenschließzeit ist das Trainingslager eine gute Gelegenheit, sich wieder an die besten Tricks und Kniff e zu erinnern. Die Teilnehmer verbrachten nicht die kompletten Tage in der Halle, sondern machten sich auch auf den Weg ins Wolmirstedter Freibad. Abends haben Groß und Klein gemeinsam gegrillt. „Und es gab auch Wasserbombenschlachten“, verriet Mario Breier. Das Trainingslager wurde wesentlich von Marc Kujath, Marcus Wolff und Felix Bausenwein organisiert. Die drei haben die Interessen der Kinder offenbar getroffen. „Es ist ein Trainingslager, wo man auch Spaß haben kann“, meint Oliver Lange. Der Zehnjährige ist zum dritten Mal dabei und hoff t ein bisschen, auch mit diesem Training seinem Ziel näher zu kommen: Er möchte sich für die mitteldeutschen Meisterschaften qualifizieren. So viel Sport macht Hunger und damit die Kinder und Trainer immer gut versorgt sind, kochte Angela Kudernatsch ausreichend und gutes Essen. Besonders die klassischen Nudeln mit Tomatensauce kamen bei den Kindern sehr gut an. Die haben sich bei „ihrer“ Köchin ausgiebig bedankt. Einen ganz besonderen Höhepunkt erlebten die Kinder am Campende. Der Tischtennisexperte Mario Materne rückte mit allerlei Utensilien für ein „Crazy Ping-Pong“ an, also für verrücktes Ping-Pong. Verrückt und bunt war dabei das Zubehör, eine Art Tischtennisballpistole oder seltsam rechteckige Schläger, bunte Bälle oder Röhren. Die Kinder probierten alles aus und schulten dabei ihre Fähigkeiten, lernten, genau zu zielen oder den Ball konzentriert auf dem Schläger hüpfen zu lassen, ohne dass er herunterfällt. Das Trainingscamp ging schließlich nahtlos über in das Großtischgedaddel, bei dem sich vor allem die Erwachsenen für die kommende Saison erwärmten.