Tradition

Wie alles begann !
Der TTC Wolmirstedt wurde in der Saison 55/56 als „Betriebssportgemeinschaft (BSG) Fortschritt“ gegründet und durfte aus diesem Grunde, im Jahr 2006 ein großes Jubiläumsfest feiern.

So begann die Geschichte des Vereins bereits im Jahr 1955, als auf einer Versammlung der FDJ der Sportfreund Karl-Heinz Zinke, späterer langjähriger Vorsitzender, damit beauftragt wurde, zwei Tischtennis-tische zu besorgen. Als der damalige Vorsitzende des Kreisfach-ausschusses Günter Ochs von der Existenz der Platten erfuhr, integrierte er die frisch gegründete Sektion „Tischtennis“ ohne deren Einverständnis in den Spielbetrieb. Durch die gute Förderung der Lederfabrik und später des HO – Kreisbetriebes wurde der Grundstein für die leistungsstärkste Tischtennissektion des Kreises gelegt. In den Anfangsjahren waren Freundschaftsspiele im Gesamtdeutschen Sportaustausch mit Schneeren, Twieflingen und Neu Büddenstedt neben der Sportgemeinschaft mit Traktor Rogätz Höhepunkte der Vereinsgeschichte.
Trotz großer Schwierigkeiten, Fehlen einer geeigneten Trainingsstätte, Mangel an guten Schlägern und Bällen, wurden die Leistungen ständig verbessert. Teilweise mit bis zu zwanzig Mannschaften in die Saison startend, bestimmte der Verein jahrelang das Bezirksgeschehen in Sachen Tischtennis. So spielte die 1. Damenmannschaft beispielsweise sehr erfolgreich in der DDR-Liga. Neben dem erfolgreichen Punktspielbetrieb der Mannschaften, lag das Augenmerk aber vor allem auf der Entwicklung des Nachwuchses. So brachte gezieltes Training Talente wie beispielsweise Michael Marmodée, Andrea Reek (geb. Boegelsack), Julia Frohn, Marcus Wolff, Christian Reek oder Danny Ohrstedt hervor, die bis zur Wende auf DDR, beziehungsweise nach der Wende auf Landesebene für Aufsehen sorgten. Nicht zu letzt deshalb wurde die BSG Fortschritt in der DDR viermal mit dem Titel „Vorbildliche Sektion Tischtennis des DTTV der DDR“ ausgezeichnet. Unter der Feder des langjährigen Vorsitzenden Dr. Lutz Boegelsack wurde die Mädchenmannschaft des Vereins im Jahr 2005 Deutscher Mannschaftsmeister.

Neben dem Sport hat aber gerade das Vereinsleben in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. So zeichnet sich der Verein durch Zusammenhalt, Geselligkeit und Kameradschaft aus. Weihnachtsfeiern, Grillabende oder das Sommerfest 2005 waren beispielgebend. Nach dem Ausscheiden Dr. Lutz Boegelsack's aus dem Verein gab es eine Reihe von Umbrüchen und Veränderungen. In dieser Zeit entstand unter anderem das neue Vereinsemblem.